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26. September 2016

Den Hype zähmen: schwindelerregende Erwartungen erfüllen, Kosten kontrollieren

Die Geschwindigkeit, in der sich die Dinge in unserer Branche ändern, ist teilweise atemberaubend. Beinahe täglich tauchen neue Lerntechnologien auf und mit ihnen vielversprechende didaktische und kommerzielle Aussichten. Doch welche halten ihr Wort und haben das Potential sich im Markt zu behaupten? Welche sind den nötigen Aufwand wert, sie in das eigene Angebot aufzunehmen? Der Hype-Zyklus hilft dabei richtige Entscheidungen zu treffen, den strategischen Fokus beizubehalten und nicht in die Kostenfalle zu tappen.

Den Hype-Zyklus verstehen

​In einem Umfeld von vielen guten Ideen und sich verändernden Technologien kann es unmöglich werden vorauszusagen, welche dieser Ideen in Zukunft Bedeutung haben werden und welche nicht. Auch, oder gerade wenn sich abzeichnet, dass eine Technologie Grosses leisten kann, werden übertriebene Erwartungen geschürt und es hapert oft an Verständnis, wie man am besten davon Gebrauch macht. Erst mit der Zeit verstehen wir den wahren Wert und den sinnvollen Einsatz. Gartner inc. beschreibt dieses Prinzip als Hype-Zyklus mit fünf Schlüsselphasen.

 

 

Einige dieser Technologien werden irgendwo auf dem Weg scheitern. Sie erreichen zwar den Gipfel der überzogenen Erwartungen, aber schaffen es kaum bis zum Plateau der Produktivität. Gartner macht jedoch deutlich, dass alle signifikanten Technologien diesen Zyklus durchlaufen. Die exakte Ausprägung kann für jede Technologie etwas variieren, aber das Durchlaufen aller fünf Phasen bleibt bestehen.

Vor einem Jahr zum Beispiel platzierte Gartner die Experience API auf dem Weg zum Gipfel der überzogenen Erwartungen, Lernanalysen bereits auf dem Gipfel, während Gamification in das Tal der Enttäuschungen eintrat und E-Textbooks vom Pfad der Erleuchtung zum Plateau der Produktivität kletterten.

Die Universität von Minnesota hat sich intensiver mit der Thematik beschäftigt und versucht, alle neuen Bildungstechnologien auf dem Hype-Zyklus für Bildung, wie sie ihn nennen, grafisch darzustellen.

Den Hype-Zyklus interpretieren und zielgenau investieren

Die Aussage von all dem ist einfach: Technologie braucht Zeit, sich zu bewähren und noch mehr Zeit um auszureifen. In der Zwischenzeit müssen Lösungsanbieter, Verlage und Institutionen entscheiden ob und wann sie investieren. Nehmen sie sich dem Hype früh an, riskieren sie Geld und Zeit zu verschwenden, nehmen sie sich zu spät an, verpassen sie die Gelegenheit, sich aus der Masse hervorzuheben.

Es muss nicht unbedingt so sein. In unseren 20 Jahren in der Bildungstechnologie haben wir viele Zyklen beobachtet. Wir haben leere Versprechungen und Modeerscheinungen verfolgt und die Auswirkungen von echter Disruption erlebt. Damals wie heute ist es stets unser Anspruch und Ziel, Kunden von unnötigen Kosten und Risiken abzuschirmen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit zahlreichen Verlagen und Bildungsinstitutionen rund um den Globus über mehr als eine Dekade zeigt, dass wir als Avallain eine richtige Formel dafür gefunden haben.

Ein ganzheitlicher Blick auf neue Hypes: Bildungstechnologie am Puls der Zeit

Wir bei Avallain haben immer ein wachsames Auge auf neue Technologien und nutzen unsere didaktischen und technischen Erfahrungen, um die auszusortieren, die eher als Hype einzuordnen sind und wenig Substanz haben. Allen anderen nehmen wir uns ganzheitlich an und betrachten sie im Kontext unseres bestehenden Software Paketes für Bildungstechnologien. Wir binden die neuen Kapazitäten in unsere Produkte ein; Avallain Author für alle inhaltsbezogene Innovationen und Avallain Unity für Innovationen im Bereich Lernmanagement. Da unsere Architektur flexibel, föderal und vollumfänglich objektorientiert ist, sind solche Integrationen effizient. Im Durchschnitt haben unsere Kunden eine erste Antwort zu neuen Technologien innerhalb von nur 3 Monaten.

Einmal eingebunden profitieren die neuen Lösungen von der Stabilität unserer ausgereiften Architektur und vom echten Lernkontext. Unsere Kunden können für den Bruchteil der Kosten, die sie alleine aufbringen müssten, mit den neuen Funktionalitäten frühzeitig experimentieren. Da sie die Funktionalität innerhalb unserer Architektur einfach aktivieren können, steht es ihnen frei, diese auch in ihren Produkten einzusetzen, ohne das Risiko eines kompletten Rollouts. Unsere Kunden können es demnach auch langsamer angehen lassen, ohne zu riskieren den Anschluss zu verpassen.

Von Disruption zur Produktion

Während die Technologie heranreift, beobachten wir sie und finden mit Hilfe unserer internen Bewertungsprozesse heraus, in welcher Form die Innovation zum Lernen beiträgt. Dadurch, dass wir die besten technologischen Ansätze bereits in ihrer Entwicklungsphase verfeinern, können unsere Kunden direkt und schnell von ihnen profitieren. Diese Arbeit bedeutet für uns keine Ablenkung. Wir arbeiten weiterhin holistisch mit dem kompletten Paket an Lerninnovationen, die unsere Produkte ausmachen und nutzen jede Technologie für das, was sie am besten kann. Um teure Ausflüge in Einbahnstrassen zu vermeiden, investieren wir nicht übermässig in eine Innovation oder präsentieren sie als Patentlösung auf ihrem Weg zur Reife.

Wenn die neue Technologie ausgereifter am Plateau der Produktivität angelangt ist, geben wir uns nicht damit zufrieden, sie nur zu warten. Wie die Plattform als Ganzes erhält auch eine neue Technologie regelmässige Erweiterungen, so dass wir weitherin schnell auf sich ändernde Bedürfnisse reagieren können und sie damit ihren Platz im Avallain Ökosystem verdient.

 

 

Auf diese Weise nutzt Avallain jede Phase des Hype-Zyklus in vollem Umfang. Keine vielversprechende Technologie geht an uns vorbei. Anstelle, dass jeder Hype kommerzielle Entscheidungen beherrscht, ist er in einen Prozess eingebunden. Technologische Modeströmungen erhalten ihren Platz und neue Kerntechnologien werden in die Produktivität geführt.

Und unsere Kunden? Sie wissen, dass das Beste von neuen Technologien immer in unserer Produktionspipeline ist und die Disruption der Zukunft somit nie ihr Budget sprengen wird.

Kontakt

Daniel Seuling, Head of Communications, dseuling@avallain.com

16.09.2016

Lernen ohne Einschränkungen? Unsere Erfahrung mit der Experience API.

Vor fünf Jahren begann eine kleine Revolution in der E-Learning Industrie. Der Standard SCORM (Shareable Object Reference Model) war sozusagen Schnee von gestern und etwas Neues rückte in den Mittelpunkt: Die Experience API - auch bekannt als TinCan API oder xAPI. Es versprach uns Großartiges und eine aus pädagogischer Sicht lange erwartete Verbesserung; eine einfache und flexible Spezifikation, die alle Lernaktivitäten einer Person oder einer Gruppe erfassen kann, egal ob sie online oder offline stattfinden. Avallain hat das Potential sofort erkannt und die Experience API sehr früh zum Thema der eigenen Forschung und Entwicklung gemacht.
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01.09.2016

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01.12.2016

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